Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit einem Thema, auf das ich immer wieder angesprochen werde: Multizellenhörner. Heute möchte ich dir zeigen, woran ich gerade arbeite – und warum das Ganze etwas länger dauert als ein neues Gehäuse.
Warum Multizellen?
Mich interessiert schon lange, wie sich Schall in einem Multizellenhorn verhält. Bisher fehlte mir aber die Grundlage, so etwas wirklich selbst zu entwickeln. Dazu kommt: Auf dem Markt gibt es nichts, was mir gefällt. Also habe ich angefangen, mir diese Grundlage selbst zu schaffen.
Im Fokus: kleine Breitbandtreiber
Ich untersuche unterschiedliche Zellenanordnungen – speziell für den Einsatz kleinerer Breitbandtreiber. Das Rendering oben zeigt eine Variante mit 2 × 4 Zellen. Sie ist eine von mehreren Anordnungen, die ich mir gerade genauer anschaue.
Erst verstehen, dann konstruieren
Der wichtigste Schritt war, zu verstehen, wie sich der Schall innerhalb einer einzelnen Zelle verhält. Dafür habe ich ein eigenes Simulationsprogramm entwickelt. Es hilft mir nicht nur beim Verständnis, sondern unterstützt mich inzwischen auch direkt bei der Konstruktion.
Kein Extrem, sondern ein verlässlicher Prozess
Ich möchte kein Extrem entwickeln, das nur unter Idealbedingungen funktioniert. Mein Ziel ist ein zuverlässiger Entwicklungsprozess, mit dem ich Multizellen für unterschiedliche Treiber planbar auslegen und für den 3D-Druck konstruieren kann. Genau daran arbeite ich gerade: am Workflow für die Konstruktion. Die bisherigen Erkenntnisse fließen direkt dort ein – konkrete Eckdaten gibt es deshalb noch nicht.
Wie geht es weiter?
Eine Handvoll Simulationen zu unterschiedlichen Treibern gibt es bereits. In welcher Form die Multizelle erscheinen wird, ist noch offen – vielleicht wird daraus sogar ein eigenes Lautsprecherprojekt. Ich halte dich hier unter „Aktuelles“ auf dem Laufenden.
Du hast einen Breitbänder, für den dich eine Multizelle interessieren würde, oder Fragen zum Projekt? Dann schreib mir gern.
Björn